Skandalmagazin

Michael Jackson – was wäre wenn…

12. Juli 2009 · 14 Kommentare

Michael Jackson war schon zu Lebzeiten immer für eine Schlagzeile zu haben. Sein Leben und seine Karriere können schließlich als alles andere als normal bezeichnet werden. Geschichten über seinen etwas extravaganten Lebensstil kennen wir ja genug. Angefangen von einem gelifteten Haustier, seinem etwas seltsam anmutenden Faible für Diana Ross – der nie endete…

Was von allen Geschichten rund um Michael Jackson allerdings wirklich hängen geblieben ist, sind die Vorwürfe bezüglich des Missbrauchs von minderjährigen Knaben. Daran können wir uns sicherlich alle sehr gut entsinnen – ging ja durch alle Medien – und das über Jahre, sogar bis heute.
Wie lange ist das jetzt her? 13 Jahre! (1996 – 2009)

13 Jahre in denen es, dank dieser Beschuldigungen, auch mit seiner Karriere und seinen Finanzen Berg ab ging. Auch nach seinem Tod macht Jacko immer noch Schlagzeilen. Jetzt werden Vermutungen laut Michael Jackson sein umgebracht worden, oder hätte sich selbst eine zu hohe Dosis an Medikamenten verpasst. Selbstmord? Laut Polizei nicht auszuschließen.

Was ist aber wenn Jackson „abgesägt“ wurde? Soll heißen: Was ist wenn die Beschuldigungen, die sich nie bestätigt haben, wirklich nur darauf zurück zu führen sind das jemand das schnelle Geld machen wollte? In der Nation in der sich all das besagte zugetragen hat, kein Einzelfall. Wir reden hier über das Land indem man McDonald erfolgreich verklagt hat (auf 1.300.000 $) weil sich jemand an seinem Kaffee verbrannt hat. Oder eine Frau in einem Kaufhaus über ein Baby gestolpert ist und einen Prozess führen konnte, der der Klägerin ebenfalls über 1Mio.$ brachte (das Baby war übrigens ihr eigenes – wahre Geschichte).

Andere Frage: Ist es undenkbar das den „sorgenden“ Eltern diese Idee von jemandem ins Ohr gelegt wurde? Wer hätte denn da Interesse dran? Wer würde denn noch mehr Geld machen, wenn Jackson aus den Charts fliegt? Jemand in der Musik Industrie..? Die Antwort wird wohl für immer aus bleiben.

Aber es steht jedenfalls fest, das jemand mit einer derartig skurielen Erscheinung, wie es bei Michael Jackson der Fall war, für das Profil des Kinderschänders mehr als passend erscheinen mag. Wahrheit oder Märchen interessiert da nicht. Nicht den Pöbel – und schon gar nicht die Presse.

Wie soll sich jemand der derartig zurückgezogen lebt, schüchtern wirkt und sich absolut naiv in Interviews äußert, auch je wieder aus dieser Falle befreien können?

Der King of Pop war ja schon immer irgendwie „spooky“ – passt schon…

Sollten die Anschuldigungen also eine reine Erfindung gewesen sein – und sollte Jackos Ableben durch eine selbst verabreichte Dosis seiner Medikamente verursacht wurden sein – so kann ich einen guten Tipp abgeben wo die Verantwortlichen für den Tod des King of Pop zu finden sind. Beginnen Sie in Presse-Agenturen und Redaktionen…

Kategorien: Michael Jackson · Skandal
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14 Antworten bis hierher ↓

  • meistermochi // 14. Juli 2009 um 00:49 | Antworten

    hat er sich nicht ein image aufgebaut, das ihm am ende entglitten ist?

  • hrwolf // 14. Juli 2009 um 14:00 | Antworten

    Um ehrlich zu sein, mir ist es mittlerweile völlig egal, ob an den Anschuldigungen als Kinderschänder etwas dran ist, auch wenn meine Vermutung seit Jahren ist, dass er nur verklagt wurde, um Geld aus ihm raus zu pressen….

    Egal.

    Viel schlimmer empfinde ich, dass ich MJ offenbar deutlichst unterschätzte und erst jetzt, post mortem, erfahre, dass er ein brillianter Musiker war.

  • Freigeist // 14. Juli 2009 um 16:31 | Antworten

    Willkommen im Club der zensierten^^. Komme grad von der Seite nicorola.de! Ich habe zwar eine Benachrichtigung über einen Kommentar mit einem Verweiß hierher bekommen, weil ich einen Benachrichtigungservice aktiviert habe, der eigentliche Kommentar aber existiert nicht … nichtmal ein Vermerk, dass er gelöscht wurde. (?!)
    Etwas ähnliches ist mir auch schon passiert, als ich etwas ähnliches, aber deutlich weiter reichendes als das hier geschilderte, sich nämlich nicht nur auf Michael Jackson beschränkendes, äußern wollte. Tolle Meinungsfreiheit in Deutschland. Ich hatte das immer für ein Grundrecht gehalten.

  • skandalmagazin // 14. Juli 2009 um 17:24 | Antworten

    @Freigeist:
    Mit Pressefreiheit ist eh bald Schluß, aber das interessiert hier ja auch keinen. Habe dazu einen interessanten Artikel / Blog gefunden:

    http://tremonius.wordpress.com/

    @all:
    Danke für Euren Kommentar, Freigabe hat leider etwas gedauert, sorry.

  • Freigeist // 14. Juli 2009 um 17:49 | Antworten

    Michael Jackson war nicht nur ein genialer Musiker, sondern tat auch wirklich etwas um die Welt zu verändern.
    Die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs sind doch eindeutig auf sein kindliches Wesen zurückzuführen sind. Aber:

    Er ist unschuldig, kindlich. Man sagte Jesus war kindlich.

    In seiner Kindlichkeit hätte er nicht gewusst, dass das Nehmen von 2 Fischen und 5 Leibern Brot und das Nähren von 10 000 Leuten damit dazu geführt hätte, dass er sich mit der Fischerei-Industrie anlegt. Die Wirtschaft und die Fischer wären gekommen und hätten ihn geholt, weil er das tat.

    „Michael bot an, dem Land Geld zu sparen, in dem er sich selbst ablieferte. Er mietete einen Jetum sich selbst abzuliefern. Warum ihm Handschellen anlegen? (Michael offered to save the county money by turning himself in. He rented a jet to turn himself in. What does it cost to rent a jet? That’s what he saved the county. Why handcuff him?)“
    [komplettes Interview Final Call - Dick Gregory von 2003: http://www.assatashakur.org/forum/open-forum/38654-michael-jackson-dies-la-hospital-3.html
    Assata Shakur ist eine amerikanische Bürgerrechtlerin.]

    Dick Gregory hat zu der Zeit ein weltweites Fasten für M.J. veranlasst und ich hab persönlich davon aus den Massenmedien nichts mitbekommen.
    Das Internet ist die Quelle des unendlichen nicht komplett zensierbaren Wissens, die wir zur Informationsbeschaffung nutzen sollten, anstatt uns eine Vorgefertigte Realität präsentieren zu lassen!!!

  • Heidi8686 // 14. Juli 2009 um 21:17 | Antworten

    Jeder, der ein Interview mit dem Mann gesehen hat, muss schon zugeben, dass er nicht normal war. Und dass er weiße Kinder zeugen kann, glaube ich auch nicht.

  • meistermochi // 14. Juli 2009 um 21:37 | Antworten

    letzteres überstieg seine kompetenz ganz sicher ;-)

  • Freigeist // 14. Juli 2009 um 22:01 | Antworten

    Ich glaube auch nicht, dass M.J. normal war, aber wahr es seine Wahl, keine Kindheit zu haben? Wie hätte sich ein Mensch, der sich nie normal entwickeln konnte, normal sein können?

    Seine Abnormität lag aber vielmehr in seiner Kindlichkeit, die sich in Neverland und seinem Umgang mit Kindern zeigte.
    Alles was er war, wenn man ihn seiner musikalischen Fähigkeiten beraubte, war ein Kind.
    Ein Kind hegt keine sexuellen Absichten. Ein Kind versucht niemandem zu schaden….

    Das ist was Michael Jackson war: Eine Abweichung von einem System, in dem so etwas nicht denkbar ist.

  • Freigeist // 14. Juli 2009 um 22:05 | Antworten

    Ach und die weißen Kinder!

    Er hätte sicher gern eigene Kinder gehabt, aber meiner Meinung nach war er dermaßen asexuell, dass er nichtmal in der Lage war, sich zu vermehren.
    Was blieb war die Möglichkeit gespendeten Samen zu verwenden.
    Er hätte das zugeben sollen….dann könnte man das jetzt nicht gegen ihn verwenden. Ein Fehler, der jetzt vielleicht seiner sehr wichtigen Glaubwürdigkeit schadet!?

  • LilLady // 15. Juli 2009 um 05:54 | Antworten

    Ist doch total egal wie, woher die Kinder sind, er hat sie aufgezogen und ist damit ihr Vater!

    Die Vorwürfe mit dem Kindesmissbrauch, nun ja. Der erste Teenager, der ihn damals verklagt hatte, ist heute der Choreograf von Britney Spears…. OHNE WORTE!

    RIP Michael, seine Musik wird zum Glück immer weiterleben!

    • skandalmagazin // 15. Juli 2009 um 08:53 | Antworten

      …ist ja der Hammer! Und wie heisst das Bürschchen? Wo hast Du diese Information her? …würde mich wirklich brennend interessieren! Vielen Dank im Voraus!

  • Michael Jacksons Erfolge « Skandalmagazin // 16. Juli 2009 um 12:29 | Antworten

    [...] “Der erste Teenager, der Michael Jackson damals verklagt hatte, ist heute der Choreograf von Britney …” (Kommentar von LilLady vom 15. Juli 2009) [...]

  • King of Pop « Skandalmagazin // 16. Juli 2009 um 12:31 | Antworten

    [...] “Der erste Teenager, der Michael Jackson damals verklagt hatte, ist heute der Choreograf von Britney …” (Kommentar von LilLady vom 15. Juli 2009) [...]

  • kalliey // 17. Juli 2009 um 15:13 | Antworten

    „Sollten die Anschuldigungen also eine reine Erfindung gewesen sein – und sollte Jackos Ableben durch eine selbst verabreichte Dosis seiner Medikamente verursacht wurden sein – so kann ich einen guten Tipp abgeben wo die Verantwortlichen für den Tod des King of Pop zu finden sind. Beginnen Sie in Presse-Agenturen und Redaktionen…“

    Wahre Worte.

    Ich war auch kein Fan, aber er, sein Leben und seine Musik haben mich irgendwie interessiert.

    Bei der Missbrauchs-Sache glaube ich auch an Geldgeier, welche Eltern würden den Peiniger des eigenen Kindes gegen Geld freilaufen lassen? – Ich nicht, egal ob 1. Mio. 2o Mio. oder 5 Euro, würde meinem Sohn soetwas angetan werden, sollte sich der Täter irgendwo weit hinterm Mond verstecken…

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